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Sales (zu deutsch: Vertrieb) bildet die Schnittstelle zu Kunden (Menschen).

Marketing bildet durch die gezielte Informationsbereitstellung die Schnittstelle zu Markt.

Experten prophezeien im Kontext der Digitalisierung seit einigen Jahren eine Verquerung dieser beiden Rollen aufgrund geänderter Kommunikations- und Konsummuster. ….

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Die Digitalisierung als Folge des Computerzeitalters erfasst unser gesamtes gesellschaftliches Leben, inkl. unseres Konsumverhaltens.

Dabei haben Unternehmen massive Probleme mit diesen Umwälzungen im Verhalten der Konsumenten (B2B & B2C) zurecht zu kommen. Experten unterscheiden hier in „drei Wellen der Digitalisierung“.

Welle 1: ‚digitale Commerce‘ – Dasselbe wie früher, jetzt aber Online.

Welle 2: ‚digitale Konsumation‘ – Kundendaten werden genutzt und der Kunde erhält ein Bild seines Verhaltens, er nimmt quasi am CRM selbst teil. Eine weitergehende Nutzung findet jedoch nicht statt.

Welle 3: ‚digitale Identität‘ – Das Kerngeschäft des Unternehmens ist digital. Prozesse und Strukturen inkl. der Einbindung von Partnern, sind vollintegriert, digitalisiert und auf das Kaufverhalten der Konsumenten ausgerichtet.

Während die Marktführer (bspw. Amazon) bereits die dritte Welle erreicht und weiterentwickeln, haben klassische Industrieunternehmen immer noch erhebliche Probleme die erste Welle zu erwischen.

Aber das Konsumverhalten der nachwachsenden Käufergeneration wird sich perspektivisch nicht mehr ändern, daher ist dringend zu handeln, um sich auf die Herausforderungen der nächsten Jahre (Blog Vertrieb 2020) vorzubereiten.

Autor: BM-Experts – Uwe Brüggemann

 

 

Wahrscheinlich werden wir im Jahr 2020 immer noch nicht in fliegenden Autos sitzen, aber die Digitalisierung unseres Alltags (und Geschäftslebens) wird massive Veränderungen, auch im Vertrieb einleiten.

Die ‚Digitalisierung‘ wird uns durch viele hilfreiche Automatisierungen Denkarbeit abnehmen wo es nur geht. Hierbei werden zwei grundlegende Eigenarten des Menschen angesprochen: Faulheit und Konzentrationsspannen. Die erste Triebfeder ist, dass der Mensch evolutionär Energie spart und dankbar für jede Aufgabe ist die er nicht machen muss. Zweite Feder ist die enorme Informationsmenge der modernen Gesellschaft, welche wir mit begrenzten Konzentrationsspannen tagtäglich verarbeiten müssen. Die ‚Digitalisierung‘ wird über Analysen von Kundenprofildaten, Käuferverhalten, um nur einige Einflussgrößen zu nennen, Kaufentscheidungen „erleichtern“. Indem wir bspw. schneller Informationen finden die wir suchen, am besten noch bevor wir sie überhaupt suchen!

Die Schlussfolgerung für den Vertrieb der Zukunft heißen demnach: Zeitersparnis und Ressourceneffizienz. Der Vertrieb in Jahr 2020 muss Zeit und Ressourcen des Kunden maximal schonen! Sei dies über vollständig integrierte Bestell- und Liefervorgänge oder über die Präsentation einer bereits speziell auf den Kunden abgestimmten Planung, z.B. im Anlagenbau. Der Vertrieb ist durch ‚Co-Creation‘ damit Teil des Wertschöpfungsprozesses und wird dafür vom Kunden mit einer (wiederholten) Kaufzusage belohnt.

Das ‚Ökosystem‘ um das Produkt herum rückt somit in den Vordergrund der Vertriebstätigkeit. Die z.B. durch das Bestellsystem erzeugten Kundenvorteile (Zeit- & Ressourcenersparnis) führen dazu, dass die Wiederverkaufsrate im Rahmen des Systems steigt und die Kunden an die Firma gebunden werden. CRM-Systeme wie sie heute existieren stellen hierbei erst den Anfang dar!

Es lässt sich festhalten, dass die klassische Vertriebsdenke von „Angebot platzieren und nachtelefonieren“, in fünf Jahren nicht mehr ausreichen wird. Es wird effizientere und bequemere Wege geben, den Kauf auszulösen (Point of Sales). Diese Wege Fallspezifisch zu konzipieren, ist die Kernherausforderung der Vertriebsexperten der nächsten fünf Jahre. Nur die richtige Nutzung des Vertriebskanals wird zum Kauf führen, egal ob Konsum-, Investitionsgüter, Verbrauchsstoffe oder Dienstleistungen.

Autor: BM-Experts

– Uwe Brüggemann

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Egal ob in der Hotellerie, dem Einzelhandel oder in Fitnessstudios – in quasi allen Branchen revolutioniert die Digitalisierung unseres Lebens die Art und Weise wie ein Konsument sich informiert und schließlich kauft.

Geschäftsmodelle werden in diesem Wandel kannibalisiert und ganze Segmente eingeschmolzen. So geht bspw. die Trendstudie Vertrieb 2020 – „Die Zukunft des Verkaufens“ davon aus, dass in wenigen Jahren lediglich das Premium-Segment mit hochwertigen Produkten als Imageträger und das Economy-Segment mit günstigen Basisleistungen zur Bedarfbefriedigung übrigbleibt. Anbieter im dazwischen liegenden Standard-Segment werden ums Überleben kämpfen müssen.

Weit unterschätzt ist allerdings, dass dieser grundlegende Trend auch auf die Zulieferindustrie zukommt. Die Fokussierung des Endkundengeschäftes wird sich über entsprechend vorwärtsintegrierte Produktionsketten (Premium-Segment) oder massiven Kosten- und Qualitätsdruck (Standard-Segment) auf die Hersteller dieser Konsumgüter auswirken.

Eine Übertragung dieses Trends auf den B2B-Bereich ist ebenfalls nur eine Frage der Zeit. Daher bereiten Sie sich bereits heute auf den Vertrieb von morgen vor, bevor Sie den Anforderungen nicht mehr gewachsen sind.

Autor: BM-Experts – Uwe Brüggemann

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Was sind die zukünftigen Geschäftsfelder der Energiebranche in zehn Jahren? Diese Frage stellte sich die Unternehmensberatung CTG im Auftrag des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Für die Studie wurden Energieversorger aller Größenordnungen befragt. Danach sehen die Unternehmen die größten Zukunftschancen in den Geschäftsfeldern: (1) dezentrale Wärme- und Nahwärmekonzepte und (2) energiewirtschaftliche Beratung von Kunden (die gleichzeitig Strom erzeugen und verbrauchen – Prosumer). Darüber hinaus werden unter anderem die (3) Planung, der Bau und die Betriebsführung dezentraler Erzeugungsanlagen als weiteres lohnendes, zukünftiges Geschäftsfeld angegeben.

Darüber hinaus wurde untersucht, welche Technologien in zehn Jahren die Massenmarktfähigkeit (ohne Subvention) erreicht haben werden. Spitzenreiter ist hier das BHKW (Block-Heizkraftwerk), gefolgt von Photovoltaikanlagen, Wärmespeichern, Power-to-heat- und Solarthermieanlagen

Im Ranking der besten Entwicklungschancen in der dezentralen Energieversorgung landen (1) kleine und mittlere Unternehmen (KMU), (2) klassische Regionalversorger und (3) spezialisierte Komplettanbieter auf den ersten Plätzen. Als bevorzugte Kooperationspartner wurden insbesondere ‚Technologieanbieter‘ hervorgehoben.

Die Befragten gehen davon aus, dass sich der Anteil der dezentralen Energieversorgung von 18 Prozent im Jahr 2013 (Schätzung) auf über 30 Prozent im Jahr 2025 erhöhen wird. Somit könne man bereits in zehn Jahren knapp ein Drittel des Stroms allein durch kleine KWK-, Wind-, PV-, Biomasse- und Wasserkraftanlagen erzeugen.

Welches neue Umsatzpotenzial die Energiewende für Ihr Unternehmen ermöglicht, erläutern wir Ihnen gerne.

Autor: BM-Experts – Uwe Brüggemann

 

Die Energiewende senkt die Preise

 

und erhöht die Versorgungssicherheit! Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in Erlangen und Nürnberg.

Die von der SIEMENS AG in Auftrag gegebene Untersuchung betrachtet die Strompreisentwicklung in Deutschland, auf Basis historischer Daten der europäischen Strombörse EEX. Hierbei kommt das Wissenschaftler-Team um Prof. Dr. Jürgen Karl vom Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik zu dem Ergebnis, das sich Strompreise für Privathaushalte und gewerbliche Kunden grundlegend anders entwickelt hätten, wenn nach dem Unglück von Fukushima in den Jahren 2011 bis 2013 keine erneuerbaren Energien für die Stromerzeugung verfügbar gewesen wären.

Grund dafür ist der Rückgang der konventionellen und nuklearen Stromerzeugungskapazitäten, das verringerte Stromangebot an den deutschen Strommärkten hätte das Gleichgewicht aus Angebot und Nachfrage hin zu deutlich höheren Börsenpreisen verschoben. Demgegenüber wirkten sich der Ausbau Erneuerbarer Energien und das daraus resultierende Überangebot an den Strommärkten erheblich preismindernd aus.

Die Studie, mit dem Titel: „Deutschland ohne Erneuerbare Energien? – Stromkosten und Versorgungssicherheit ohne die Einspeisung Erneuerbarer Energien in den Jahren 2011-2013“ wirft ein vollkommen neues Licht auf die Leistungen der Energiewende, jenseits einer simplen Kostendebatte der EEG-Umlage.

Die Bedeutung dieses größten Infrastrukturprojektes Deutschlands und deren Potenziale für Anbieter und Nutzer, zeigen wir Ihnen gerne anhand von konkreten Projektbeispielen für Ihr Unternehmen auf.

Autor: BM-Experts – Uwe Brüggemann

 

 

Am 23. Januar trafen sich zum neunten Mal die Berliner Interim Manager des DDIM im Herzen der Stadt um den Erfahrungsaustausch über Entwicklungen der Branche und aktuelle Projekte voranzutreiben.

Bereichert wurde die Runde durch den hochspannenden Vortrag:

von Herr Reinhold Kopp – Minister für Wirtschaft a. D. & Fachanwalt der Heussen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH zum Thema: „Vertragsgestaltung für Interim Manager (IM)“.

Nach einigen einleitenden Worten zum Problemfeld der Scheinselbstständigkeit und der hier einschlägigen Rechtsprechung im Bezug auf Interim Manager, leitete Herr Kopp, die sehr angeregte Diskussion zu verschiedenen Praxisfällen, deren Risiken und den Bedenken der Anwesenden. Um den Teilnehmern hierbei eine aktive Hilfe in die Hand zu geben, stellte Herr Kopp, im Anschluss an seine Präsentation einige konkrete Maßnahmen und Vertragsbeispiele bzw. Klauseln vor. Die Expertise wurde von den Teilnehmern dankend aufgenommen und in der von Herrn Brüggemann geleiteten Abschlussdiskussion noch weiter vertieft.

An dieser Stelle möchten wir uns daher noch einmal bei Herrn Kopp für die Expertise und bei den 19 Teilnehmern für die aktive Mitgestaltung recht herzlich bedanken und freuen uns auf die nächste DDIM Regionalveranstaltung im Oktober 2015.

Autor: BM-Experts – Uwe Brüggemann

 

Vertrieb 2.0

 

„Der Vertrieb ist tot, es lebe der Vertrieb!“

Der klassische Vertriebler ist eine vom Aussterben bedrohte Rasse. Märkte sind gesättigt, Produkte zunehmend uniform oder standardisiert, Kunden werden immer kritischer und wissen aufgrund von transparenter Informationspolitik selbst am besten was sie wollen (bzw. wofür sie Geld ausgeben möchten).

Globalisierung und Internet verändern Branchen und Vertriebsprozesse rasant. Umsatzprognosen gleichen oft eher einer Rouletterunde als einer realistischen Planung. Entsprechend dramatische Folgen prognostizieren Forscher: Mindestens 250.000 Arbeitsplätze im Verkauf sollen in den nächsten zehn Jahren in Deutschland wegfallen. Außendienst – wie auch Innendienstmitarbeiter werden mithilfe des mündigen (und vor allem digitalisierten) Konsumenten sukzessiv abgeschafft.

Der Markt benötigt in Zukunft weniger Vertriebler, dafür aber besserqualifizierte Vertriebs‚experten‘. Der Vertrieb in zwei Jahren wird sich nur noch mit den Fällen auseinandersetzen müssen, in denen der Konsument selbstständig seine Frage nicht beantworten konnte und hierfür einen ‚Experten‘ befragen will. Die Aufgabenstellungen im Verkauf werden wesentlich komplexer, die Anforderung an den Vertriebsmitarbeiter entsprechend höher.

Die digitale Revolution stellt Unternehmen und Fachkräfte vor vollkommen neue Herausforderungen, auch beim zumeist unbeliebten Thema des ‚Verkaufens‘. Eine veraltete Informationsstrategie reicht hier meist bereits aus, um sich bei den Konsumenten schlecht zu positionieren.

Wie Sie Ihren Vertrieb auf die Herausforderungen des Marktes und der Kunden vorbereiten können, erläutern wir Ihnen gerne.

Autor: BM-Experts – Uwe Brüggemann

 

 

 

Ende Juli tagte das Kollegium der Energiekommissare in Brüssel über die neuen Energieeffizienz-Ziele der EU und leitete so einen der wichtigsten neuen Wachstumsmärkte im Energiesektor ein.

Die EU soll demnach bis 2030 nun 30 Prozent weniger Energie verbrauchen, als der heutige Energieverbrauch prognostizieren würde. „Das ist ambitioniert und realistisch zugleich“, kommentierte EU-Kommissar Günther Oettinger die beschlossenen Ziele.

Auch wenn das vereinbarte Ziel manchen Volksvertretern widerspricht, so ist Energieeffizienz „der kostengünstigste Weg, um fossile Brennstoffe und CO2 einzusparen, daher brauchen wir eine ambitionierte europäische Strategie“ stellte Peter Liese (CDU) punktgenau fest.

Der Markt für Energieeffizienz gewinnt dadurch noch mehr an Bedeutung. Nach einem Branchenmonitor der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) in Kooperation mit der Beratungsgesellschaft PwC wuchs der Umsatz mit Produkten und Dienstleistungen im Bereich der Energieeffizienz im Jahr 2013 (gegenüber dem Vorjahr) um 11 Prozent. Der Markt habe nach der Studie bereits heute ein Volumen von etwa 160 Milliarden Euro und wird aufgrund der jüngsten Beschlüsse aus Brüssel perspektivisch weiter wachsen.

Welches Potenzial Energieeffizienz im Produktionsprozess und in der Vermarktung Ihrer Produkte freisetzen kann, erklären wir Ihnen gerne.

Autor: BM-Experts  –  Uwe Brüggemann

 

Risiko-Lead-Management

 

Leadmanagement gehört inzwischen zu den Basics der Vertriebssteuerung, aber kennen Sie bereits die nächste Entwicklungsstufe des „Risiko-Lead-Managements“.

Dieses integriert die Finanzbuchhalterischen Erfordernisse der Basel III Richtlinien in die Steuerung des Vertriebs und macht Ihr Unternehmen dadurch schneller, flexibler und präziser zu steuern.

Im ersten Schritt werden hierfür nach kaufmännischer Rechtschaffenheit die für eine Kostendeckende Arbeitsweise benötigten Leads kalkuliert.

Im zweiten Schritt erfolgt, (wenn nicht bereits im Unternehmen Vorhanden) die Einführung eines Reporting- und Chancenbewertungsprozesses ‚Leadmanagement‘.

Im dritten Schritt wird, gemäß den Maßstäben des Risikomanagements (Basel III), die Erstellung einer GAP-Analyse zwischen (vereinfacht betrachtet) dem IST im Vertriebsprozess und dem SOLL in der Planungsvorgabe erstellt.

Als Ergebnis dieses dritten Schrittes entstehen zwei Reportings, eines an die Finanzplanung und eines in Form einer Feedback-Analyse für die Vertriebssteuerung. Durch diese einfachen Anpassungen ihres Leadmanagements können nicht nur die Richtlinien von Basel III entsprechend umgesetzt werden, sondern auch eine zeitnahe Intervention der Geschäftsleitung erfolgen, sollten zusätzliche Ressourcen oder Aktionen zur Erreichung der Absatzziele benötigt werden.

Wenn Sie Ihr Unternehmen für Basel III fit machen, kommen Sie gerne auf uns zu.

Autor: BM-Experts – Uwe Brueggemann

 

Das Ergebnis des neusten „Global Innovation Barometer“ im Auftrag von General Electric (GE), mit  mehr als 3 000 Befragungen in 26 Ländern belegt, dass (1) Deutschland, die (2) USA und (3) Japan die innovativsten Industrien der Welt besitzen.

In der Geschwindigkeit, mit der aus Erfindungen neue Produkte werden kehrt sich diese Reichenfolge jedoch um. Am schnellsten sind hier die Japaner (1), sogenannte „innovation sprinter“. 71 Prozent der japanischen Manager bemühen sich, neue Produkte möglichst schnell auf den Markt zu werfen. Auch in den USA (2) setzen die Konzerne im Zweifel auf Tempo. Dazu muss man nur mal kurz ins Silicon Valley schauen.

Beim Schlusslicht Deutschland (3) hingegen glauben nur 41 Prozent der befragten Manager an den Vorzug einer hohen Geschwindigkeit bei der Umsetzung von Erfindungen, was Deutschland den Titel „innovation perfectionists“ einbrachte.

Was ist besser? Deutschland fährt mit seiner Strategie bisher insgesamt gut. Die Frage ist nur: Gilt das auch für die Zukunft?

Gerade unsere bisherigen Vorzeigeindustrien – Auto, Maschinenbau, Anlagen – steuern auf ein Zeitalter neuer disruptiver Technologien zu. Elektromobilität, Industrie 4.0, Big Data – dies alles sind Stichworte einer gewaltigen Herausforderung für die bestehenden Geschäftsmodelle.

Wir werden deshalb nicht darum herumkommen, die Innovationsgeschwindigkeit zu steigern. Wie Ihnen das Know-How der BM-Experts hierbei helfen kann, erläutern wir Ihnen gerne.

 

Autor: BM-Experts – Uwe Brüggemann

 

Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) veröffentlichte am  26.03.2014 ein Hintergrundpapier zur aktuellen Diskussion um die Auswirkungen der EEG Novelle 2014 auf (insbesondere) die Biogasbranche in Deutschland. (hier klicken zum Download)

Hierbei sprechen die Experten des DBFZ (ebenso wie 36 weitere Forschungseinrichtungen) eine eindrückliche Warnung an die Politik aus:

„Mit der geplanten Novellierung im Sommer 2014 läuft die Politik Gefahr, diesen moderaten Ausbau der Stromerzeugung aus Biomasse weitgehend zu beenden. Für die in den letzten Jahren so erfolgreich etablierten Technologielinien besteht das Risiko eines kompletten Ausbau- und damit auch Entwicklungsstopps. Für den bereits existierenden umfangreichen Anlagenbestand zeigt der aktuelle Entwurf keine Perspektive auf und setzt die bisher geleistete Entwicklung aufs Spiel. Auf diesen Sachverhalt wurde bereits von 65 Forschungsnehmern des Förderprogrammes Energetische Biomassenutzung des BMUB hingewiesen“ (DBFZ)

Auch wir arbeiten hart dafür, Unternehmen der Biogasbranche unter den neuen Marktbedingungen überlebensfähig und profitabel zu halten. Wir stehen auch Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Autor: BM-Experts – Uwe Brüggemann

 

Die Unternehmensberatung Mc Kinsey & Co. Inc. veröffentlichte zusammen mit der Zeitschrift ‚WirtschaftsWoche‘ in der vergangenen Woche eine Studie über die wichtigsten 15 Technologien der (nahen) Zukunft und deren Bedeutung für die deutsche Wirtschaftsentwicklung der nächsten Jahrzehnte.

Technologien sind Treiber des gesellschaftlichen und ökonomischen Fortschritts. Aber nur wenige haben das Potenzial: Spielregeln komplett über den Haufen zu werfen und die Machtverhältnisse auf den Märkten zu erschüttern. Solche ‚disruptiven‘ Technologien standen im Fokus der Untersuchung von Mc Kinsey & Co. Inc.

 

1. Internet der Dinge

Die Verknüpfung aller Gegenstände ermöglicht es, sie über Datennetze zu orten, zu kontrollieren und zu koordinieren

Wichtige Anwendungen: Intelligente Steuerung globaler Logistikketten und des Verkehrs; medizinische Ferndiagnosen; Gebäudeautomation; sich selbst optimierende Fabriken

 

2. Automatisierung Wissensarbeit

Lernende Softwaresysteme erkennen Zusammenhänge, analysieren Probleme und ziehen daraus Schlussfolgerungen

Wichtige Anwendungen: Erledigung von Aufgaben in Büro und Verwaltung; Abwicklung von Dienstleistungen; Erstellung von Entscheidungsvorlagen; medizinische Diagnosen

 

3. Fortgeschrittene Robotik

Roboter bauen sich selbst, finden sich in der Umwelt zurecht und stellen sich auf den Menschen ein.

Wichtige Anwendungen: Industrielle Produktion; Chirurgie; Pflege; vielseitige Helfer im Alltag, etwa beim Putzen oder Rasenmähen

 

4. Alternative Antriebe

Elektro-, Brennstoffzellen- und Wasserstoffantrieb oder Hybridlösungen.

Wichtige Anwendungen: Privat und gewerblich genutzte Fahrzeuge; Fuhrparks; Busse; Schiffe und Flugzeuge

 

5. Mobiles Internet

Smartphone, Tablet-PC oder Datenbrille verbinden Nutzer jederzeit und überall mit dem Internet

Wichtige Anwendungen: E-Commerce; Online-Lernen; Telemedizin, z. B. Überwachung des Gesundheitszustands chronisch Kranker; Mobile Payment; Gastronomietipps

 

6. Big Data

Analyse riesiger Datenmengen, die Sensoren, Rechner, Handys, intelligente Zähler und Autos ständig sammeln und übermitteln

Wichtige Anwendungen: Angebot individueller Produkte und Dienstleistungen; Börsenhandel; Marktprognosen; Entdeckung neuer Geschäftsmodelle

 

7. Cloud Computing

Aus der Datenwolke können Unternehmen und Private via Internet Software, Rechen-, Speicher- und Netzwerkkapazität

Wichtige Anwendungen: Programme, IT-Infrastruktur und Internet-Plattformen werden gemietet statt gekauft – bedarfsgerecht und technisch auf dem neuesten Stand

 

8. Cybersecurity

Sicherheit und Schutz digitaler Daten gegen Zugriff durch unbefugte Dritte, etwa Konkurrenten, Kriminelle und Geheimdienste

Wichtige Anwendungen: Schutz von Industrieanlagen und Kraftwerken vor Spionage und Sabotage; Verhinderung des Missbrauchs persönlicher und Unternehmensdaten

 

9. (Teil-)autonomes Fahren

Pkws, Lkws und Busse, die dem Fahrer ganz oder teilweise das Lenken abnehmen und selbstständig durch den Verkehr navigieren.

Wichtige Anwendungen: Computergesteuerter Verkehrsfluss: Fahrzeuge warnen sich vor Staus und Unfallgefahren; Nutzung mobiler Internet-Dienste während der Fahrt

 

10. Genomik

Kombination aus Gensequenzierungstechniken, Big-Data-Analysen und gezielten Eingriffen ins Erbgut

Wichtige Anwendungen: Neue Medikamente etwa gegen Krebs; personalisierte Medizin; Entwicklung ergiebiger Nutzpflanzen, z. B. für Biokraftstoffe

 

11. Saubere Energien

Erzeugung von Strom und Wärme aus regenerativen Energiequellen wie Sonne, Wind und Biomasse

Wichtige Anwendungen: Blockheizkraftwerke für Industrie und Privathaushalte; Solaranlagen; Windparks; Erdwärmesonden; Biogasherstellung; Gezeitenkraftwerke

 

12. Hochleistungswerkstoffe

Materialien, die Forscher im Labor mit überragenden Eigenschaften und Funktionen ausstatten, etwa Hitzebeständigkeit

Wichtige Anwendungen: Leichte und dennoch stabile Bauteile aus Carbon für Autos und Flugzeuge; sterile Kunststoffe; besonders leitfähige Metalle und Halbleiter

 

13. 3-D-Druck

Fertigungsverfahren, bei dem aus einem digitalen Modell Schicht für Schicht ein reales Objekt entsteht

Wichtige Anwendungen: Individualisierte Produkte wie Schmuck und Brillen; Ersatzteile; passgenaue Prothesen; künstliche Organe; High-Tech- Bauteile wie Turbinenschaufeln

 

14. Energiespeicher

Ökostrom wird in Batterien, Salzkavernen, Pumpspeichern oder, umgewandelt zu künstlichem Erdgas, zwischengelagert

Wichtige Anwendungen: Stabilisierung der Stromnetze; Reservekapazitäten; unabhängige Energieversorgung von Kommunen, Privathaushalten und Unternehmen; Elektromobilität

 

15. Wasseraufbereitung

Technologien, die Abwässer reinigen, Giftstoffe entfernen und selbst in extremen Trockengebieten Trinkwasser bereitstellen

Wichtige Anwendungen: Meerwasserentsalzung; Kläranlagen; Gewässersanierung; geschlossene Wasserkreisläufe in Fabriken; Trinkwassergewinnung etwa mittels Membranen

 

Gelänge es der deutschen Wirtschaft, auf diesem Gebiet Standards zu setzen und umsatzstarke Geschäftsmodelle zu entwickeln, dann könnte das unser Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2025 um mehrere 100 Milliarden bis 1 Billion Euro nach oben treiben.

Welches Potenzial diese Technologien besitzen und in Ihrem Unternehmen freisetzen können, zeigen wir Ihnen gerne unverbindlich an einigen kurzen Beispielen.

Autor: BM-Experts – Uwe Brüggemann

 

 

 

Das Fraunhofer Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) trat in der vergangenen Woche mit einer Studie an die Öffentlichkeit, welche belegt, dass flexibilisierte Biogasanlagen einen erheblichen Beitrag zum Ausgleich der Residuallastschwankungen leisten und ein Viertel der Strommenge aus konventionellen Kraftwerken ersetzen können.

Laut IWES-Studie könnten die bestehenden Biomasseanlagen bei entsprechendem Überbau 27.000 MW flexibler Leistung bereitstellen und so mehr als ein Drittel des Bedarfs von 80.000 MW zur Deckung der Residuallastschwankungen beitragen. Damit ließen sich die bisher aus konventionellen Kraftwerken bereitgestellten Strommengen um knapp ein Viertel reduzieren.

Als Folge würde sich auch der Spot-Marktpreis um 5,5 Euro pro einer Megawattstunde (MWh) ohne Überbau der existierenden Anlagen und mit Überbau um rund 21,5 Euro je MWh im Jahr 2015 senken lassen. Die IWES-Wissenschaftler führten dies auf eine Kostenanalyse zurück, welche eine Einsparung bei den Betriebskosten des konventionellen Kraftwerksparks durch den flexiblen Betrieb von Biogasanlagen schlussfolgert.

Fraglich bleibt jedoch ob die Bundesregierung diese Studie bei den letzten Nachbesserungen des aktuellen Vorschlags zur EEG-Novellierung 2014 noch berücksichtigen wird.

 

Autor: BM-Experts  –  Uwe Brüggemann

Märkte entwickeln sich, Kundenverhalten wandelt sich und Bedürfnisse verschieben sich, diese drei (und viele andere) Gründe können zum abrupten Aus des bis gestern gewinnträchtigen Geschäftsmodells führen. Ein aktuelles Beispiel hierfür ist die Novellierung des EEG (2014), welches der gesamten Biogas-Branche auf einen Schlag die Geschäftsgrundlage entzieht.

Selbst ein gut geplantes Change Management ist in einem solch dynamischen Marktumfeld, welches sich im Wochenrhythmus wandelt, keine Hilfe und faktisch gleichzusetzten mit einem Todesurteil. Einzig hoch flexible Unternehmen haben eine Chance sich zusammen mit dem rapide wandelnden Ökosystem (Politik, Markt, Wettbewerb und Kunde) weiterzuentwickeln ohne auf der Strecke zu bleiben. Aber wie?

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung haben wir hierzu die wichtigsten Tools zusammengefasst:

  • Bricht das Hauptgeschäft weg, gibt es immer noch das Nebengeschäft (Long-Trail-Prinzip)
  • Wird die Kernkompetenz innerhalb der Lieferkette (Zulieferer – Endkunde) substituiert oder überflüssig, gibt es immer noch die verbleibende Lieferkette (Diversifikation)
  • Das Produkt mag sich nicht mehr verkaufen, allerdings wurde es bereits verkauft (Life-Cycle Betrachtung)
  • Wenn Margen schrumpfen, wird der Gewinn schlicht an einer anderen Stelle gemacht (Profit-Pool-Analyse)
  • Nichts ist Gewiss, außer die Zukunft des Unternehmens (strategische Optionsmodellierung)
  • Evolution reicht nicht mehr, dann muss die Revolution her (Kompetenzbasierte Geschäftsfeldentwicklung)

Wie diese Tools Ihr Unternehmen vor dem Aus bewahren können, zeigen wir Ihnen gerne Fallspezifisch und vollkommen unverbindlich.

Autor:  BM-Experts  –  Uwe Brüggemann

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Am 07. März trafen sich zum achten Mal die Berliner Interim Manager des DDIM im Herzen der Stadt, um neue Mitglieder in Ihren Reihen zu begrüßen und das Netzwerk weiter auszubauen. Um den Abend auch fachlich zu nutzen, wurde das Tätigkeitsfeld von „insolvenznahen Projekten“ und deren Chance für Interim Manager näher beleuchtet. Hierzu durften wir die Fachvorträge:

von Herr Thilo Ullrich –  Kanzlei Wegner Ullrich Müller-Helle & Partner zum Thema: „Erfolgsfaktor Kommunikation für IM in insolvenznahen Projekten – Beteiligte unter arbeitsrechtlichen Aspekten“,

Herr Dr. Timm Theilmann – Kanzlei Wegner Ullrich Müller-Helle & Partner zum Thema: „Erfolgsfaktor Kommunikation für IM in insolvenznahen Projekten – Beteiligte unter gesellschaftsrechtliche Aspekten „,

und Herr Georg Marsmann – Managing Partner der Signium International Interim Executives GmbH (Provider-Mitglied der DDIM) zum Thema: „Chance für Interim Management im heutigen ESUG / Insolvenz – Verfahren aus Providersicht“,

hören und im Anschluss an die Veranstaltung bei einen kleinen Snack intensiv diskutieren.

Hierbei wurden die wichtigsten Player und deren Beziehung zu einem Interim Manager besprochen, Haftungsfallen und Do’s & Don’t’s innerhalb eines ESUG Verfahrens betrachtet. Die 23 Teilnehmer der DDIM-Regio-Runde arbeiteten die Bedeutung der richtigen und offenen Kommunikation zu den ESUG-Akteuren heraus und gaben eine Vielzahl interessanter und wichtiger Einblicke in Ihre eigenen Erfahrungen mit insolvenznahen Projekten.

An dieser Stelle möchten wir uns daher bei den Rednern und Diskutanten noch einmal recht herzlich für diese Expertise bedanken und freuen uns auf die nächsten DDIM Regionalveranstaltung am 26. September 2014.

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Autor: BM-Experts  – Uwe Brüggemann

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Mit cleveren Managementpraktiken alleine ist (leider) noch kein einziger Blumentopf verkauft worden.

Warum?

Weil selbst das intelligenteste Vertriebstool noch implementiert oder appliziert werden muss.

Der Mensch (der Vertriebsmitarbeiter) bleibt daher eine der Keyressourcen im Verkaufsprozess, egal ob es sich um einen Direkten, Indirekten, Multichannel, EDV- gestützten oder Internetbasierten Web 2.0 Vertrieb handelt.

In jedem dieser Fälle obliegt es der Vertriebssteuerung intelligente, notwendige oder teure Vertriebstools an das Team heranzutragen, zu implementieren und kontinuierlich nachzuhalten. Hierzu sind neben klassischen Personalführungsmethoden vor allem Basics wie ‚strukturierte Jour Fixe‘; ‚Müller-Heilmann‘ oder ‚Agenda fixieren‘ geeignet.

Es gilt trotz allem modernen Know-How: „Erst wenn ein Tool gelebt wird erzeugt es Nutzen und Umsatz.“

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Autor: BM-Experts  –  Uwe Brüggemann

 

Toshiba rollt in Kooperation mit der Gagfah Immobilien Goup ein neues Vermarktungsmodell für PV-Strom in Deutschland aus.

Ziel ist es den PV-Strom (ohne EEG) mittels langlaufenden Lieferverträge direkt an die Mieter der Immobilien abzusetzen, ohne den Umweg über die EEX zu nehmen. Etwaige Schlechtwetterphasen sollen hingegen über die Börse hinzugekauft werden, um den Abnehmern Versorgungssicherheit zu garantieren.

Ein Pilotprojekt in Süddeutschland ist bereits angelaufen und soll im kommenden Jahr auf Rest-Deutschland ausgeweitet werden. kritisch wird von den Beteiligten jedoch noch die immer weiter steigende EEG-Umlage betrachtet, welche das Business Modell schnell unrentabel machen könnte.

Autor: BM-Experts – Uwe Brueggemann

INTERIM – das Buch

Jens Christophers und Lennart Koch kennen den deutschen Interim Management Markt wie wenige andere. Sie sind Interim Manager aus Leidenschaft, verfügen über einen reichen Erfahrungsschatz und sind auch heute noch in ausgewählten Mandaten aktiv. Beide überblicken als Gründer von Deutschlands führender und größter Sozietät für professionelles Interim und Projekt Management das Geschäft in all seinen Facetten. Und beide waren langjährige Vorstandsmitglieder der Dachgesellschaft Deutsches Interim Management e.V. (DDIM), die Jens Christophers Anfang 2003 aus der Taufe gehoben und bis Ende 2012 als ihr Vorsitzender maßgeblich aufgebaut und weiterentwickelt hat.

Von Praktikern für Praktiker geschrieben, wendet sich dieses Buch an fest angestellte Manager, die sich für diesen Beruf interessieren, und an aktive Interim Manager, die sich weiterentwickeln wollen. Aber auch jene, die auf Unternehmensseite über die Einbindung von Interim Managern nachdenken oder über eine konkrete Auswahl zu entscheiden haben, finden interessante Einblicke in das Innenleben des Metiers.

„Eine der realitätsnähsten Beschreibungen von Interim Management in Deutschland“ (Uwe Brüggemann – Interim Executive)

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INTERIM – Management auf Zeit als Chance und Herausforderung

Autor: BM-Experts – Uwe Brüggemann

Ein kleines Wort  erhitze für Tage die Gemüter, – ausschließlich – auf Abfall- und Reststoffen sollte die Biomasseproduktion in Deutschland zukünftig beschränkt werden, was einem Tot der gesamten Branche gleichgekommen wäre, so Dr. Anke Tuschek (Mitglied der Hauptgeschäftsführung des BDEW, am 27.11.2013). Mit vereinten Kräften (Biogasrat e.V. & BDEW) konnten die koalierenden Parteien jedoch zu einem – überwiegend – bewegt werden.

„Der Zubau von Biomasse wird überwiegend auf Abfall- und Reststoffe begrenzt. Dies dient dem Schutz der Natur, vermeidet die „Vermaisung“ der Landschaft und entschärft Nutzungskonkurrenzen. Bestehende Anlagen sollen möglichst bedarfsorientiert betrieben werden, um Vorteile für Systemstabilität zu nutzen. Wir entwickeln ein Gesamtkonzept für Anbau, Verarbeitung und Nutzung von Biomasse unter bioökonomischen Gesichtspunkten. Dabei soll deren Einsatz einen sinnvollen Beitrag zum CO2-Minderungsziel leisten und Nutzungskonkurrenzen mit dem Arten- und Naturschutz entschärft werden“

[Koalitionsvertrag Fassung vom 27.11.2013 (Endfassung), Seite 54].

Die weitere Ausgestaltung und Übersetzung in konkrete Gesetze und Verordnungen, sowie deren Reaktion am Markt wird nun die nächste kritische Aufgabe der Politik und Fachverbände sein. Entsprechende Produkt und Leistungsanpassungen werden auf der Marktseite die Folge sein und so die weitere Entwicklung der Biogas-Branche in Deutschland bestimmen. Hierfür stehen wir Ihnen gerne tatkräftig zur Seite.

Autor: BM- Experts – Uwe Brüggemann

Sieht so der neue Energiemarkt aus?

Der Rat der Agora Energiewende (eine gemeinsame Initiative der Stiftung Mercator und der European Climate Foundation) veröffentlichte im Oktober ein neues Marktdesign für die anstehende (kurzfristige) Novellierung des EEGs bis April 2014 und vollständige Überarbeitung bis 2017.

Dieses „EEG 2.0“ sieht verschiedene Einschnitte und Reduzierungen auf der Förderungsseite, aber auch gänzlich neue Anreizmechanismen zur Stabilisierung des Marktes vor. In der Summe lässt sich das Maßnahmenpaket mit den folgenden 12 Punkten zusammenfassen.

Inwiefern diese Konzept von der neuen Bundesregierung Anwendung finden wird, wird sich in den nächsten Monaten zeigen.

A.      Kosten der Erneuerbaren Energien senken

  1. Grundsätzliche Vergütungs-Obergrenze für alle neuen Anlagen aus Erneuerbaren Energien in Höhe von 8,9 Cent/kWh
  2. Zubauabhängige Degression der Vergütungssätze
  3. Abschaffung von unnötigen Photovoltaik-Ausbaurestriktionen (u.a. Wegfall des 52-GW-PV-Deckels, des Import-Zolls für chinesische PV-Module und der Flächenbeschränkungen)
  4. Überarbeitung des Referenzertragsmodells für Wind Onshore Anlagen, um Überförderung an guten Standorten abzubauen
  5. Für Wind Offshore-Anlagen ab 2017: Ausschreibung einer Innovationsprämie von maximal  5 Cent/kWh für maximal 500 MW pro Jahr
  6. Für steuerbare EE-Anlagen (insbesondere Biomasse): Ausschreibung einer Kapazitätsprämie von maximal 500 EUR/kW für maximal 100 MW pro Jahr

B.      Erneuerbare Energien stärker an den Markt heranführen

  1. Konsequente Abschaffung aller Boni für Neuanlagen
  2. Verpflichtende Direktvermarktung für alle Neuanlagen ab einer Größe von 1 MW, Absenkung der Management-Prämie für Altanlagen auf 0,2 Cent/kWh
  3. Systemdienlichkeit neuer Anlagen als Voraussetzung

C.      Entsolidarisierung bei der Finanzierung der Energiewende beenden

  1. Rückführung der Ausnahmen für die Industrie auf die Branchen, die im internationalen Wettbewerb stehen und energieintensiv sind
  2. Beteiligung der bisher befreiten Unternehmen an der EEG-Umlage in Höhe von 0,5 Cent/kWh, da sie in Höhe von ca. 1 Cent/kWh vom Merit-Order-Effekt profitieren
  3. Stufenweiser Einbezug der Eigenstromerzeugung in die EEG-Umlagepflicht ab einer Anlagengröße von 10 kW

Die vollständige Studie kann :: hier :: heruntergeladen werden.

Autor: BM-Experts – Uwe Brüggemann

Spätestens seit dem Bekanntwerden der erneuten EEG-Umlagenerhöhung für 2013/2014 ist der Druck bzgl. einer schnellen Anpassung des deutschen Energiemarktdesigns stark gestiegen. Hierzu arbeiteten der BDEW & VKU zeitgleich mit dem BMU um Herrn Altmaier unabhängig voneinander Konzepte zur Umgestaltung vor.

Beide fordern einen schnellstmöglichen Übergang zur Direktvermarktung für alle Anlagenbetreiber erneuerbarer Energieträger (ausschließlich Ein- Mehrfamilienhausbesitzer bzw. Kleinstanlagenbetreiber). Der BDEW begründet diesen Schritt zur direkteren Vermarktung mit der Übernahme von „Verantwortung sowohl im Markt als auch unter technischen Gesichtspunkten“, um eine „neue Qualität“ der Bereitstellung Erneuerbarer Energien zu erreichen.

Neben diesem Vorstoß wurde auch die Idee eines unabhängigen ‚Reservemarktes‘ zur Sicherstellung verfügbarer Kraftwerksreserven formuliert (BDEW). Hierzu konträr möchte das BMU die steigenden Kosten der Infrastrukturumwandlung allerdings durch die Abschaffung von Privilegien für die Wirtschaft (z.B. EEG-Umlagenbefreiung) finanzieren, auch um den Forderungen aus Brüssel bzgl. unterstellter Wettbewerbsverzerrungen entgegenzuwirken.

Festzuhalten bleibt, dass der Wandel des Energiemarkts an Geschwindigkeit gewinnt. Welche Chancen und Risiken hieraus für Ihr Unternehmen erwachsen diskutieren wir gerne mit Ihnen.

Autor: BM-Experts – Uwe Brüggemann

Sales Process Engineering

Vertrieb als einzige Unternehmensfunktion, die einen direkten Einfluss auf den Umsatz des Unternehmens hat, wird interessanterweise auch gut 200 Jahre nach der industriellen Revolution in nahezu den gleichen Strukturen umgesetzt wie damals.

Auch heute besetzen Vertriebsmitarbeiter die Schnittstelle zwischen dem Kunden und der Firma. Diese auch ‚autonomous-agents‘ genannten Kollegen, werden meist persönlich für den Erfolg bzw. Misserfolg der Produkte, des Unternehmens selbst oder der zu übermittelnden Idee verantwortlich gemacht. Dabei befinden sie sich zumeist in Situationen, in denen Ihnen nichts anderes übrigbleibt, als zu „versagen“.

  • Vertriebsmitarbeiter werden durch verschiedenste Anfragen von allen Seiten vom ‚Verkaufen‘ abgehalten.
  • Vertriebsmitarbeiter schwanken zwischen Verkaufsentwicklung und Verkaufsumsetzung hin und her, was zu schwankenden (und unberechenbaren) Verkaufszahlen führt.
  • Deligierte Verantwortlichkeiten führen zu einem Konflikt zwischen dem Vertrieb und anderen Unternehmensbereichen (Support, Business Development, …)
  • Die Vertriebsmitarbeiter sind so gut wie unmöglich zu koordinieren, es fehlen akkurate Informationen und Kontrollgrößen, ihrer Arbeit.

Solange die ‘autonomen Vertriebsagenten’ verkaufen, interessieren diese Umstände niemanden. Bricht der Umsatz jedoch ein, wird ein (Verkaufs-)Prozess kritisiert, der in allen anderen Unternehmensbereichen schon längst zur Steigerung der Effektivität professionalisiert worden wäre.

‚Sales Process Engineering‘ setzt exakt an diesem Punkt an und überführt simpelste, betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse der Arbeitsteilung, Prozessdefinition und Standardisierung in den Vertrieb.

  • Vertriebsmitarbeiter konzentrieren sich nur noch auf den Erstkontakt zum Kunden.
  • Assistenten befreien die Kollegen von zusätzlicher Arbeit und organisieren den Pre-Sales.
  • Kollegen im Backoffice verarbeiten die Informationen der Vertriebskollegen und übersetzen spezielle Kundenwünsche an der Schnittstelle zur Produktion in Instruktionen und Pläne.
  • Unklare Verantwortlichkeiten werden in Key-Accounts und Informationflows umgewandelt.

Mit diesen einfachen Mitteln, lassen sich bei gleicher Belegschaft die Kundentermine um das 4-fache steigern, ohne die Kosten für Pre- oder After-Sales zu erhöhen.

Möchten Sie einen Eindruck gewinnen, wie Ihr Sales-Process optimiert werden kann, stehen wir Ihnen kompetent zur Seite.

Autor: BM-Experts – Uwe Brüggemann

Multikanal-Vertrieb ist das Resultat der schnell wachsenden Informationsgesellschaft und kann als Reaktion des modernen Vertriebsmanagements auf diese Entwicklung bezeichnet werden. Das Forschungsinstitut ibi research der Universität Regensburg hat Mitte 2012 im Rahmen einer Studie das Potenzial dieses neuen Vertriebssystems auf Basis einer intensiven Endkundenbefragung beleuchtet.

Multi-Channel-Sales bezeichnet das kommunizieren von Angebot über verschiedene Verkaufskanäle, wie das lokale Ladengeschäft, den Online-Shop, den Katalog oder den mobile Vertriebsweg.

Neben den allgemeinen Präferenzen im Multikanal-Vertrieb wurden spezifische Auswertungen zu soziale Netzwerke im Umfeld des Multikanal-Vertriebs und dem koordinierten Zusammenspiel der Vertriebskanäle beobachtet.

In Kürze:

  • 82 % der Kunden greifen auf das Internet zurück, wenn sie sich über ein Produkt informieren möchten.
  • Auf den weiteren Plätzen folgen der Fachhandel und die Befragung von Freunden und Bekannten.
  • Bei mehr als 75 % der Befragten erfolgt die Informationssuche zu einem Produkt im Internet über Suchmaschinen,
  • gefolgt vom direkten Besuch eines speziellen Online-Shops durch Aufrufen der Webadresse.
  • Nicht zu unterschätzen ist aber auch der Direktkanal in Form von Hersteller-Websites.
  • Bei hochpreisigen Produkten ist allerdings der Katalog weiterhin einer der wichtigsten Informationskanäle.
  • Fast 50 % der Befragten lassen sich durch die Anreize wie: ‚Selbstabholung vor Ort‘ oder ‚Gutscheine‘ zur Nutzung eines weiteren Vertriebskanals bewegen.
  • Dabei wünschen sich die Konsumenten mehrheitlich gleichen Service und identische Preise in allen genutzten Kanälen.
  • Interessant ist das Studienergebnis im Hinblick auf die Nutzung von sozialen Medien zur Interaktion mit den Kunden. „Über 70 % der Befragten nutzen soziale Netzwerke, jedoch nur ein kleiner Teil will sich in diesen Netzwerken über Produkte informieren“, so Dr. Georg Wittmann von ibi research.

Genauere Informationen zur Studie können Sie unter diesem < Link > finden. Wenn Sie über neue Vertriebswege nachdenken oder Ihr Businessmodell auf einen Multi-Sales-Channel Ansatz anpassen möchten, stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite.

Autor: BM-Experts – Uwe Brüggemann

Zerstört das EEG den Strommarkt ?

„Das Erneuerbare-Energien-Gesetz muss dringend grundlegend reformiert werden“, sagte Andreas Mundt Präsident des Bundeskartellamtes dem Handelsblatt (25.07.2013). „Das EEG hat mit Wettbewerb nichts zu tun. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen ist komplett durchreguliert, und zwar ohne Hand und Fuß. Ich sehe einen Regulierungswust und keinen Markt stellte der Präsident besorgt fest.

Mundt plädiert in Anbetracht dieser ‚Wust‘ für eine Abschaffung des Einspeisevorranges der EEs. Langfristiges müsse es das Ziel sein, den Strom auch ohne Ausnahmen wie der EEG-Befreiung für Großunternehmen bezahlbar zu machen. Solange dies allerdings nicht kalkulierbar sei, müsse die Industrie dringend entlastet werden.

Gemäß Mundt müssen die Anlagenbetreiber „viel stärker dazu verpflichten [werden], den produzierten Strom selbst zu vermarkten und zwar ohne Vollkasko-Absicherung nur so könne seiner Meinung nach sichergestellt werden, dass die Preissignale des Markts unverfälscht bei den Erzeugern ankämen und der Markt sich selbst reguliert. Inwiefern eine konstruktionsbedingte Schieflage dieser Regulierung aufgrund der bisherigen Erzeugungskapazitäten vorliege, kommentierte Mundt nicht.

Autor: BM-Experts – Uwe Brüggemann

Im Juli diesen Jahres stellte die Prognos AG eine der wichtigsten Studien zum KWK-Markt im Auftrag der AGFW und BDEW vor. < Link > „KWK ist zum Erreichen der energiepolitischen Ziele unverzichtbar “, erklären AGFW und BDEW in ihrer Pressemeldung. Allerdings müsse für das Ausschöpfen der KWK-Potenziale auf dem deutschen Energiemarkt, der energiepolitische Rahmen in mehreren Punkten angepasst werden:

So muss der Emissionshandel endlich konsequent umgesetzt werden, um die Energieeffizienz der Kraft-Wärme-Kopplungstechnik ausschöpfen zu können. Die im KWK-Gesetz definierten Zuschläge und Anreize müssen überprüft und neu berechnet werden. (Die Entwicklungsprognose der Bundesregierung aus dem Jahr 2011 und damit die Berechnungsgrundlage des KWKGs ist laut Prognos AG nicht eingetreten). Diese Neuberechnung sollte auch für Wärme- und Kältenetze sowie für Wärme- und Kältespeicher überprüft werden. Nicht vernachlässigt werden darf dabei die Sicherung der bestehenden KWK-Anlagen.

In Kürze: Die Ergebnisse der Studie

  • Auch in einem fluktuierenden Stromsystem geprägt von erneuerbaren Energien, besteht großes Potenzial für KWKs.
  • Der Anteil industrieller KWKs innerhalb des KWK-Gesamtpotenzials sinkt (in allen Szenarien) von 28 TWH/a auf 25 TWh/a in 2030 und auf 20 TWh/a in 2050.
  • Mikro- und Mini-KWK-Anlagen könnten einen Anteil von bis zu 10% am Heizungsmarkt erreichen.
  • Zur Erschließung der KWK-Potenziale ist die Nutzung von Wärmespeichern (und eine entsprechende Förderung) dringend notwendig.

Autor: BM-Experts – Uwe Brüggemann

Am 20. September trafen sich zum siebten Mal die Berliner Interim Manager des DDIM im Herzen der Stadt an einem neuen Ort, mit einem neuen Konzept. Der diesjährige Erfahrungsaustausch wurde von den Vorträgen:

von Herr Bernd Sexauer – Mitglied der Geschäftsleitung der Deutsche Beteiligungs AG zum Thema: „Private Equity meets Interim Management“,

sowie Herr Peter Fuchs – Geschäftsführer der EIM Executive Interim Management GmbH (Provider-Mitglied der DDIM) zum Thema: „Einstieg und Ausstieg im Mandat – verschiedene Perspektiven“,

gestaltet und stieß auf großes Interesse, sowie eine angeregte Diskussion.

Hierbei wurden nicht nur die Do’s & Don’t-Do’s in einem Interimprojekt besprochen, sondern auch der Private Equity Markt als bisher wenig beachteter Markt für Interim Manager nähergebracht. Hier diskutierten die 23 Teilnehmer der diesjährigen DDIM-Regio-Runde gemeinsam mit den anwesenden Experten und Providern über Marktpotenziale, Einsatzmöglichkeiten, sowie erste Markeintrittsstrategien.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei den Rednern noch einmal recht herzlich für deren Expertise bedanken und freuen uns auf die DDIM Regionalveranstaltung 2014.

Autor: BM-Experts – Uwe Brüggemann

„Die Energiewende muss volkswirtschaftlich finanzierbar und bezahlbar sein. Diese These ist so einfach wie richtig“, sagte Peter Altmaier (CDU) beim Deutschen Energiekongress in München am 10.09.2013, nach dessen Einschätzungen die Debatte um steigende Strompreise auch nach der Bundestagswahl präsent bleiben wird. Eine rasche Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sei aufgrund dessen dringend notwendig. Deutschland müsse auch bei der Ausgestaltung des Strommarktes vorankommen so Altmaier.

Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ wird die Ökostrom-Umlage von derzeit 5,3 Cent pro Kilowattstunde im kommenden Jahr, also rund ein Fünftel der Stromrechnung eines Drei-Personen-Haushaltes, auf voraussichtlich 6,2 bis 6,5 Cent steigen, was einen Anstieg um etwa 20 Prozent ausmacht. Demnach wird auch die Umlage zur Finanzierung der Stromnetze um 0,2 bis 0,4 Cent pro Kilowattstunde teurer.

Der künftige Ausbau erneuerbarer Energien müsste allerdings deutlich günstiger gestaltet werden. Der Ökostromanteil liegt zurzeit bei 25 Prozent und soll 2020 bis auf 35 Prozent ansteigen. Jährlich belaufen sich die Förderkosten für Ökostrom daher auf 20 Milliarden Euro, Tendenz steigend.

Peter Reitz, Vorstand der Leipziger Strombörse EEX, erklärt zu dieser stetigen Erhöhung der Erneuerbare Energien Umlage, das dies „kein sinnvoller Zustand [sei]. Wir erwarten, dass die Schere noch weiter auseinandergehen wird, wenn es zu keiner Reform des EEG kommt.“ Entsprechend ist einer der dringendsten Ziele der deutschen Energiepolitik, die zügige Einbindung der Erneuerbaren Energien in den Markt zu erreichen, ohne auf Stützungsmechanismen wie die EEG-Umlage zurückgreifen zu müssen.

Wie Sie Ihr Unternehmen für die Zeit nach einem EEG fit machen, erfahren Sie bei uns.

Autor: BM-Experts

Energieeffizienzmarkt wächst

Mit der Veröffentlichung des „Branchenmonitors Energieeffizienz 2013“ der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (Deneff) kann ein Wachstum der Energieeffizienzbranche in Deutschland um 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr vermeldet werden.

Hochgerechnet erwirtschafteten die Unternehmen der Branche im Geschäftsjahr 2012 einen Gesamtumsatz von 146 Milliarden Euro. Die Beschäftigtenzahl nahm im selben Jahr um ca. 10 Prozent zu und zählt zurzeit 800.000 Mitarbeiter. Als wichtige Impulse für dieses Wachstum meldete der Branchenmonitor: steigende Energiepreise, neue Technologien und die neuen gesetzlichen Vorgaben. Als größte Herausforderungen nannten die teilnehmenden Unternehmen insbesondere die kritische Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte, sowie verlässliche rechtlichen Rahmenbedingungen.

Carsten Müller, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF) kommentierte: „Die Ergebnisse des Branchenmonitors zeigen: Energieeffizienz gehört längst zum Tagesgeschäft vieler Unternehmen und hat sich als Job- und Wachstumsmotor zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor für Deutschland entwickelt. Gleichzeitig ist noch viel Luft nach oben. Entsprechend hoch sind die Erwartungen der Energieeffizienzunternehmen an die Politik, hier zuverlässige Rahmenbedingungen zu schaffen.“

Wenn Sie mehr zu diesem Thema erfahren möchten, kommen Sie gerne unverbindlich auf unsere Experten zu.

Autor: BM-Experts

Mit der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) vom 20. Dezember 2012 wurde seitens des Gesetzgebers nun auch die Möglichkeit geschaffen, dass zukünftig auch Anbieter von abschaltbaren Lasten für Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Netz- und Systemsicherheit vertraglich verpflichtet werden können.

Dieses in den USA bereits seit mehreren Jahren angewendete Konzept der Netzstabilisierung, durch die gezielt Abschaltung von Energieverbrauchern (Kühlanlagen, Produktionsstraßen oder der Waschmaschine), ist somit rechtlich auch in Deutschland möglich und erweitert das Handwerkszeug moderner Energieoptimierer erheblich.

Welche Geschäftspotenziale durch dieses einfache Konzept möglich sind, erklären wir Ihnen gerne.

Autor: BM-Experts

Virtuelle Kraftwerke (VPPs) sind gemäß verschiedenster Studien und Experten (bspw. Navigant Research 2013) eine der Kerngrößen im Energiekonzept der Zukunft. Mit der Informationstechnologischen Koordination verschiedenster Klein- und Kleinst-Energieerzeugern wird das Stromnetz stabil gehalten und eine enorme Energieeffizienz im Vergleich zu der herkömmlich zentralistischen Versorgungsstruktur erreicht.

Hauptherausforderung dieses ‚Smart Grids‘ ist allerdings das ‚Smart‘. Von Bedeutung ist hier nicht nur die Art der genutzten technischen Infrastruktur, welche für die Datenübertragung (z. B. das Internet) genutzt wird, sondern auch die verwendeten Protokolle, welche die Kommunikation im Detail regeln und für zukünftige Erweiterungen offen sein müssen.

Nicht überraschend ist es daher das zurzeit verschiedenste Standards für die benötigte Informationstechnik (Leittechnik) entwickelt werden, so z. B. auch in von der Europäischen Union geförderten Forschungsprojekten (vgl. SmartGrids ETP). 

So wurde auf dem 10. Forum ‚Wärmepumpe‘ am 9. November 2012 durch den Bundesverband Wärmepumpe (BWP), gemeinsam mit Industrievertretern das Label „SG Ready“ vorgestellt, mit dem in Zukunft Smart-Grid-fähige Wärmepumpe zertifiziert werden sollen. Bis heute haben insgesamt siebzehn Hersteller angekündigt, dieses neue Label für ihre Geräte beantragen zu wollen. Erste zertifizierte Geräte bereits auf der ISH im März 2013 der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Mit dem von Vattenfall bereits 2010 eingeführten Qualifizierungslabel „VHP-Ready 3.0“ (Virtual Heat & Power-Ready) können in der dritten Version (3.0) dezentrale Anlagen noch schneller als bisher gesteuert werden, wodurch dieser Technikstandard erstmals eine Sekundärenergieregelleistung, für Strom aus BHKW im Virtuellen Kraftwerk von Vattenfall an den jeweiligen Übertragungsnetzbetreiber zu verkaufen. Der Vattenfall-Standard ist dabei herstellerunabhängig und ermöglicht die Einbindung unterschiedlicher Systeme, beispielsweise BHKW, Wärmepumpen und Batteriespeicher (vgl. Vattenfall VPP).

Der VPP-Betreiber ‚NEXT Kraftwerke‘ dreht das Konzept der Zertifizierung hingegen um und entwirft eine Plug-In-All Lösung, welche als kleine ‚NEXT-Box‘ an verschiedenste Geräte gekoppelt werden kann und den individuellen Datenstrom der Anlage zu einem von NEXT steuerbaren Signal verarbeitet (vgl. NEXT Pool).

Einen ähnlichen Ansatz entwickelte die Energy2market GmbH mit der Schnittstelle „DAS GRÜNE KRAFTWERK®“ (vgl. energy2market). Welche Lösung sich schlussendlich durchsetzen wird, wird der Markt entscheiden, bis dahin stehen wir allen Betreibern gerne als unabhängige Berater zur Verfügung.

Autor: BM-Experts

Trend:Research veröffentlichte Ende letzten Jahres eine Studie Entwicklung des KWK-Marktes in fünfzehn europäischen Ländern. Dabei wurden insbesondere Chancen und Risiken für Hersteller und Betreiber von KWK-Anlagen sowie deren regulatorische Anforderungen betrachtet.

Gemäß dem von Trend:Research entworfenen Referenzszenario wird 2020 die größte Anzahl an KWKs in Deutschland, Finnland, Frankreich und Dänemark zu finden sein, wobei Finnland und Dänemark bereits heute über erheblich mehr KWK-Anlagen verfügen, wodurch der Zubau auf einem eher niedrigen Niveau verlaufen wird. Der größte Zubau ist daher in Deutschland zu erwarten.

Bei den bisher in Deutschland installierten KWKs dominiert – gemessen an der Anzahl Anlagen – die Leistungsklasse bis 50 kWel mit über 32.000 Anlagen, was einem Marktanteil von 70 Prozent entspricht. Diese Leistungsklasse der Mikro-KWK-Anlagen wird im Wesentlichen in kleinen Gewerbebetrieben mit einem hohen Wärmebedarf eingesetzt (z.B. Hotels). Auch wenn im Bereich von 1.001 kW und 5.000 kW bisher nur vergleichsweise wenige Anlagen zu finden sind, stellen sie mit 4.500 MWel und somit 44 Prozent der deutschen KWK Leistung die größte installierte Leistung dar.

Betrieben werden diese KWKs – gemessen an der installierten Leistung – in über 40 Prozent der Fälle mit Erdgas. Als weitere wichtige Brennstoffe sind Biogas mit 26 Prozent und Pflanzenöl, Geothermie bzw. feste Biomasse mit 20 Prozent sowie Erdöl mit 15 Prozent zu nennen.

Trend:Reseach prognostiziert für den deutschen Markt in den nächsten Jahren zunächst einen sinkenden Zubau. Langfristig ist bis zum Jahr 2020 aber mit erheblichen Steigerungsraten zu rechnen. Ab dem Jahr 2015 liegt der errechnete jährliche Zubau bei über 5.000 Anlagen und nimmt in Folge stetig zu, bis zu einer jährlichen Zubaurate von bis zu 14.300 Anlagen im Jahr 2020. Dabei wird sich gemäß Trend:Research die bisherige Dominanz der Anlagen im Mikro-KWK-Bereich fortsetzen, Neuinstallationen von Anlagen über 500 kWel sind eher gering.

Auch die Brennstoffe Erdgas und Biogas werden weiterhin am häufigsten zum Einsatz kommen. Der Anteil an Anlagen, die mit Erdöl betrieben werden, wird hingegen stark zurückgehen.

Welche praktischen Implikationen aus dieser Marktentwicklung resultieren und welche Chancen sich für Ihr Unternehmen daraus ergeben, diskutieren wir gerne mit Ihnen.

Autor: BM-Experts

Vernetzung heißt das neue Zauberwort der Energiewende. Virtuelle Kraftwerke, Eigenverbrauch in dezentralen Netzen oder das Smart Home, diese Netzwerkmodelle verlinken schon heute die Energieressourcen der Energiewende zu intelligenten, flexiblen „Energieversorgern“. Die Vernetzung dieser Ressourcen, ermöglicht den Erneuerbaren Energien erneut an Schlagkraft im Verhältnis zu konventionellen, trägen und langzyklischen Energieträger zu gewinnen.

Diese Form von Extraschub wird bspw. bei der Zusammenschaltung und Koordinierung virtueller Kraftwerke deutlich, welche die Schwankungen beim Solar- und Windstrom ohne Probleme ausgleichen können. Bis Ende 2013 will unteranderem Vattenfall eine Gesamtkapazität von 200 Megawatt in ihr virtuelles Kraftwerk integrieren und von der Berliner Schaltzentrale aus steuern.

Wir dürfen gespannt sein, wie das Internet die Energiesteuerung der Zukunft weiter beeinflusst. Wird es nach dem Smart Home, den Smart Storages oder dem Smart Grid als nächstes z.B. das Smart BHKW mit einer „Virtuelles-Kraftwerk-Ready“- Plakette geben?

Wir werden aktiv einen Teil dieser Entwicklungen mit unserer Arbeit begleiten und sind gespannt, was die anlaufenden Standardisierungs- und Vernetzungsprozesse im kommenden Jahr im Energiemarkt erreichen werden.

Autor: BM-Experts

Am 23. November trafen sich Berliner Interim Manager des DDIM zum sechsten Mal im Herzen der City, um Erfahrungen auszutauschen. Neben der Netzwerk-Komponente, wurde das Thema des Jahres 2012: – Haftung von Interim Managern – weiter vertieft.

Hierzu konnten wir mit den Vorträgen:

von Frau Dr. Dagmar Knigge – Partner der HEUSSEN Rechtsanwaltsgesellschaft mbH zum Thema: „Faktische Organstellung des Interim Managers – Risiken und Haftungsvermeidung“,

und Herr Dr. André Turiaux – Partner der Heussen Rechtsanwaltsgesellschaft mbH zum Thema: „Linienverantwortung und Haftung des Interim Managers“,

sowie Herr Georg Marsmann – Partner der Signium International Interim Executives GmbH zum Thema: „Vertrieb, Vertragsgestaltung und Begleitung im Projekt durch den Provider“,

wahrhaft exzellente Redner gewonnen werden, für deren Expertise wir uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bedanken möchten.

Wir freuen uns auf die nächste Regionalveranstaltung des DDIM im neuen Jahr.

Autor: BM-Experts

Business Sparring einfach erklärt

So einfach kann Managementberatung sein. Lassen Sie sich

hier (http://www.bm-experts.de/orangener-bereich/business-sparring/expertshow.html)

einfach mal einfach erklären, wie Sie Ihre Entscheidungen mit einem Business Sparring verbessern können.

Mehr hierzu gibt es auch unter www.Expert-show.de

Autor: BM-Experts

Am 23. November bietet der DDIM Regionalverband Berlin/Brandenburg die Chance das unter Interim Managern viel diskutierte Thema: der Haftungsfragen – Compliance von Interim Managern – zu vertiefen. Hierfür konnten wir die auf diesem Gebiet äußerst erfahrenen Experten:

  • Frau Dr. Dagmar Knigge (Partner der HEUSSEN Rechtsanwaltsgesellschaft mbH) &
  • Herr Georg Marsmann(Partner der Signium International Interim Executives GmbH)

für einen Fachvortrag gewinnen. Wie auch in den vergangenen Jahren wird die Veranstaltung mit einem kleinen Empfang um 17:45 Uhr im Foyer des NH Hotel Berlin-Friedrichstrasse beginnen und mit der Möglichkeit des Netzwerkens beim sich anschließenden Buffet, enden.

> direkt zur Anmeldung

Der Kostenbeitrag beläuft sich auf 40 Euro bei Vorkasse bzw. 50 Euro bei Barzahlung (Buffet inklusive). Für DDIM-Mitglieder ist die Veranstaltung in jedem Fall kostenlos.

Wir freuen uns auf eine interessante Vertiefung des Themas, sowie eine spannende Diskussion.

Autor: BM-Experts

 

In Zeiten steigender Strompreise, sinkender EEG-Forderungen und einer zunehmenden öffentlichen Wahrnehmung der Energieproblematik – stellt sich die Frage wie sich die Solarbranche in die Produktionsriege von fossilen Großkraftwerken und ‚nachhaltigen‘ Atommeiler einreihen wird.

Oder anders gesagt: Wie wird die Zukunft der Idee ‚Solarenergie‘ mit dem Ende der staatlichen Förderung aussehen?

Eine in den USA und Frankreich bereits vielfach praktizierte Antwort auf diese Frage lautet: PPA (Power Purchase Agreements). Diese mehrere 100 Seiten starken Verträge zwischen einem Solarpark-Besitzer und einem Energieversorger (Abnehmer) gliedert die PV-Anlage über einen Zeitraum von 20 Jahren in das Produktionsportfolio der Utility ein und regelt die Einspeisetarife für beide Parteien, ohne eine Förderung durch den Staat.

Welche Potenziale in diesen PPAs für die deutsche PV-Industrie schlummern und wie diese im deutschen Gesetzes Kontext korrekt umzusetzen sind, können Sie in einem unserer Knowledge-Meetings erfahren (next: Spring 2013).

Autor: BM-Experts

Ende des dritten Quartals 2012 hat sich nach Angaben der Geschäftsklimaumfrage des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) die Auftragssituation der Hersteller von Komponenten, Maschinen und Anlagen für die Photovoltaik-Industrie in Deutschland erheblich abgekühlt.

Der VDMA meldet in 85 Prozent der Unternehmen eine Verschlechterung der Auftragslage im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die befragten Branchenvertreter prognostizierten im Oktober – für das laufende Geschäftsjahr – eine deutlich schwächere wirtschaftliche Entwicklung als noch in der diesjährigen Frühjahrsprognose.

„Die Photovoltaik-Maschinenbauer in Deutschland gehen von einem durchschnittlichen Umsatzrückgang von knapp 50 Prozent im Jahr 2012 aus. Die Investitionszurückhaltung führender Wafer-, Zell- und Modulhersteller dauert weiter an. Aufgrund der sich im Feld befindenden Überkapazitäten erwarten wir einen neuen Investitionszyklus nicht vor Ende 2013“, erklärt Dr. Peter Fath, Technologievorstand der centrotherm photovoltaics AG und Vorsitzender von VDMA Photovoltaik-Produktionsmittel.

Das Jahr 2013 wird somit ein erneutes Krisenjahr, das die Professionalisierung der deutschen PV-Unternehmen weiter erzwingt. Der Rückgriff auf erfahrene, krisengeprüfte Management-Kompetenzen ist daher auch in 2013 ein notwendiges Mittel zur Bewahrung deutscher PV-Arbeitsplätze.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) vertritt über 3.100 Unternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit rund 970.000 Beschäftigten (Juni 2012) im Inland und einem Umsatz von 201 Milliarden Euro (2011) ist die Branche größter industrieller Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt.

Autor: BM-Experts

Das SMART-Home ist systematisch auf dem Weg in unsere Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer. Das Energiemanagement der Privathaushalte ist nicht nur ein Milliarden Euro umfassender Absatzmarkt, sondern auch einer der wichtigsten Faktoren zum Erfolg der Energiewende. Aber wer wird das SMART-Home der Zukunft managen? Energieversorger oder private Dienstleister?

Nach dem Angriff der „Smartmeter“ – durch die Bundesregierung eingeleitet und durch die Umsetzungswut der Energieversorger verpufft – fragt man sich, wer das Potenzial des Energiemanagements in 40 Millionen deutschen Privathaushalten in Umsatz verwandeln wird?

Eines der interessantesten Konzepte hierzu kommt von SMA (www.sma.de), die mit ihrem WLan Home Manager und einigen Funksteckdosen die Stromfressenden Geräte im Haushalt nicht nur Effizienzsteigernd koordinieren, sondern auch auf die aktuelle Leistung der hauseigenen Solaranlage abstimmen, um so einen Stromkauf aus dem öffentlichen Netz obsolet zu machen.

Sieht man sich nun SMAs Kooperationen mit Haushaltsgeräteherstellern wie Miele oder Bosch an, darf man sich auf die Entwicklung der nächsten Jahre freuen und sich fragen, ob zukünftig nicht eine kleine Wlan Box die Steuerung unserer Kaffeemaschine (gespeist aus dem Strom der Akkuzellen im Keller) auf einen Knopfdruck unseres Smartphones hin übernimmt. In Kombination mit Fair-Trade-Bio-Kaffeebohnen wäre das dann der ökologisch perfekte Start in den Tag.

Wenn Sie befürchten eine Marktentwicklung zu verpassen, erklären wir Ihnen gern, welche Möglichkeiten Sie haben Tipping-Points zu vermeiden.

Autor:  BM-Experts

Die Insolvenzen von Q-Cells, Solon, Sovello sind gemäß einer aktuellen Studie von Goetzpartners nur der Anfang. In den nächsten 5 Jahren werden 63% der deutschen Photovoltaikindustrie verschwunden sein. Von den 232 deutschen PV-Unternehmen werden so im Jahr 2017 nur noch 86 Firmen übrig bleiben, die sich gegen den zunehmenden Druck der asiatischen PV-Hersteller behaupten konnten.

Wir befinden uns erst am Anfang der Marktkonsolidierung und auch die Verzögerung der FiT-Absenkung wird höchstens dem chinesischem Wirtschaftsaufbau zugutekommen. Die deutschen Solarunternehmen müssen sich einem extremen Preisverfall (11% allein in 2011) und dem damit verbundenen Gewinneinbruch (ca. 13% allein in 2011) auseinandersetzten.

Die Zukunftsaussichten sind allerdings noch härter, „Die verbleibenden Unternehmen können sich keinen Stillstand leisten. Umfassende Restrukturierungsprogramme sind für Viele ein Muss um weiter im Markt zu bestehen.“ (Michael Sanktjohanser, Managing Director bei goetzpartners und Leiter der Industry Line Energy/Utilities).

Die 8 Strategien um mit der anstehenden Krise umzugehen, können Sie in einem persönlichen Gespräch mit uns kennenlernen.

Autor: BM-Experts

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