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Archiv für das Tag 'Windenergie'

„Die Energiewende muss volkswirtschaftlich finanzierbar und bezahlbar sein. Diese These ist so einfach wie richtig“, sagte Peter Altmaier (CDU) beim Deutschen Energiekongress in München am 10.09.2013, nach dessen Einschätzungen die Debatte um steigende Strompreise auch nach der Bundestagswahl präsent bleiben wird. Eine rasche Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) sei aufgrund dessen dringend notwendig. Deutschland müsse auch bei der Ausgestaltung des Strommarktes vorankommen so Altmaier.

Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ wird die Ökostrom-Umlage von derzeit 5,3 Cent pro Kilowattstunde im kommenden Jahr, also rund ein Fünftel der Stromrechnung eines Drei-Personen-Haushaltes, auf voraussichtlich 6,2 bis 6,5 Cent steigen, was einen Anstieg um etwa 20 Prozent ausmacht. Demnach wird auch die Umlage zur Finanzierung der Stromnetze um 0,2 bis 0,4 Cent pro Kilowattstunde teurer.

Der künftige Ausbau erneuerbarer Energien müsste allerdings deutlich günstiger gestaltet werden. Der Ökostromanteil liegt zurzeit bei 25 Prozent und soll 2020 bis auf 35 Prozent ansteigen. Jährlich belaufen sich die Förderkosten für Ökostrom daher auf 20 Milliarden Euro, Tendenz steigend.

Peter Reitz, Vorstand der Leipziger Strombörse EEX, erklärt zu dieser stetigen Erhöhung der Erneuerbare Energien Umlage, das dies „kein sinnvoller Zustand [sei]. Wir erwarten, dass die Schere noch weiter auseinandergehen wird, wenn es zu keiner Reform des EEG kommt.“ Entsprechend ist einer der dringendsten Ziele der deutschen Energiepolitik, die zügige Einbindung der Erneuerbaren Energien in den Markt zu erreichen, ohne auf Stützungsmechanismen wie die EEG-Umlage zurückgreifen zu müssen.

Wie Sie Ihr Unternehmen für die Zeit nach einem EEG fit machen, erfahren Sie bei uns.

Autor: BM-Experts

Mit einer neuen cleveren Initiative beweist Audi das regenerativ erzeugter Strom und eine CNG basierte Mobilität (Autogas / künstliches Erdgas) die CO2 Emissionen nicht nur von Autofahrern sondern auch von Hausbesitzern drastisch senken kann.

Der Schlüssel in einem solchen „geschlossenen CO2 System“ ist neben der Elektrolyse (die aus Strom Wasserstoff erzeugt) die Methanisierung, die aus diesem Wasserstoff und z.B. dem CO2 einer häuslichen Heizungsanlage künstliches Erdgas erzeugt und so nicht nur das mit diesem künstlichen Erdgas betriebene Fahrzeug CO2-neutral stellt, sondern auch das z.B. das Haus seines Besitzers.

CNG Antriebe bieten somit eine gänzlich neue Facette in der Debatte um die Elektromobilität.

Autor: BM-Experts

Die Schweizer Privatbank Sarasin korrigierte diese Woche ihre Erwartungen im Bereich der Erneuerbaren Energien und reagiert so auf die Weltweite Restrukturierung der Energieportfolie aufgrund der Ereignisse in Japan.

Die Prognosen für den Ausbau der Windkraft und Photovoltaik werden gemäß der Analysen fast verdoppelt! Das Geldinstitut rechnet bis 2015 mit einem Potenzial der Windenergie von weltweit 839 GW und hebt ihre eigene Prognose um damit gut 60 % (Anstieg um 321 GW) gegenüber der Energiepolitik vor Fukushima an. In der Photovoltaik wird die Prognose sogar um 78 % von weltweit 166 GW auf 296 GW angepasst.

Die Bank kalkuliert aufgrund der Ereignisse, dass nahezu alle Kernkraftwerke die älter als 30 Jahren sind zügig vom Netz gehen werden, wodurch allein 120 GW Erzeugungskapazität in unmittelbarer Zukunft und potenziell 64 GW aktuell im Bau befindlicher Kraftwerke, sowie 177 GW in der Planungs- und 368 in der Explorationsphase befindliche, zur Diskussion stünden.

In der Summe erwartet die Erneuerbare Energienbranche ein gewaltiger Wachstumsschub, der eine sofortige Anpassung, von Organisationstruktur, Vertrieb und Personalmanagement nach sich ziehen muss um den anstehenden Marktbewegungen gewachsen zu sein.

Autor: BM-Experts

Nach Angaben der European Wind Energy Association (EWEA) ist die neuinstallierte Windkraftleistung in Europa um rund 10% im Vergleich zum Vorjahr (2009) von 10,3 GW auf 9,3 GW gesunken! Europaweit sind damit rund 84 GW Windleitung installiert wobei die wichtigsten Märkte (auch in den Wachstumsraten) weiterhin Deutschland (ca. 27 GW) und Spanien (ca. 20 GW) sind.

„Diese Zahlen kommen einer Warnung gleich“ bemerkte Christian Kjaer (CEO der EWEA). Seiner Ansicht nach müssen die europäischen Staaten dringend einen besseren Zugang zu Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung zu stellen, um so nicht die Führungsrolle in der Wind-technologie als auch den regenerativen Energien zu verlieren.

Weltweite Spitze bleibt damit weiterhin China mit einer Zubauleistung von 14 bis 20 GW (verschiedene Schätzungen). Eine genaue Aufschlüsselung der verschiedenen Wachstumszahlen können bei der EWEA >>hier<< eingesehen werden.

Die sinkenden Zubauzahlen in Europa sind in jedem Fall ein Besorgnis erregender Hinweis des Marktes, auf sich zunehmend verschlechternde Wachstumsbedingungen. Insbesondere im Hinblick auf die angestrebte Energiewende der Bundesregierung müssen schnell Maßnahmen ergriffen werden. Wobei das hierfür notwendige Know-how und Marktverständnis eine entscheidende Rolle spielen wird.

Autor BM-Experts